Beim Freihandel verkauft die Politik das Volk

Keinen Schimmer

… mit scharfem Senf, bitte!

Beim Freihandel verkauft die Politik das Volk

Jeder amerikanische Präsident schwört bei Amtsantritt "alle amerikanischen Interessen zu verteidigen und verbreiten". Ob nun Demokrat oder Republikaner ist dabei egal. Die interne Gesinnung spielt bei der globalen Unterdrückung keine Rolle. Hauptsache der selbsternannte Führer kann seinen Stempel aufdrücken und grenzenlos Macht ausüben.

Der 44. Präsident (Obama) hat in seiner Amtszeit so viele Staatsschulden angehäuft, wie seine 43 Vorgänger zusammen. Kann man sich selber die Kreditlinie erhöhen, sind solche Details belanglose Schönheitsfehler. Führte der angebliche Bankrott vor zwei Jahren noch zu großem Presse-Geschrei, interessiert es die um Beachtung heischenden Medien heute nicht mehr.

Die Polit-Posse zwischen Clinton und Trump bietet auch genug Theatralik zum Ausweiden. Inhalte? Zukunft? Bedeutung? Zusammenhänge? Fehlanzeige, keine Recherche, keine Meinung. Und unsere Politiker?

Hofnarren

Amerika muss wie in Europa die Arbeitslosen ruhig stellen, was am besten funktioniert, wenn sie in bezahlter Arbeit stecken. Dann kümmern sie sich weniger aufsässig um politische Themen. Als angeblicher Führer macht die USA es sich natürlich so einfach wie möglich. Weltweit die eigenen Standards und Anforderungen durchdrücken und die Wirtschaft kann sich erholen. Mit den Schiedsgerichten ist ein lukrativer Wirtschaftszweig entstanden, deren Zentrum natürlich in Amerika liegt. Die bisherige Entwicklung zeigt, dass verklagte Staaten, und damit die dortigen Steuerzahler, deren Wirtschaft lohnende Gewinne einbringen – ohne zu investieren. Ganz zu schweigen von den Verdienstmargen für die beteiligten Kanzleien.

Warum befassen sich unsere Politiker mit TTIP, CETA und Co.? Ginge es lediglich um freien Handel bräuchte es mit Sicherheit kein 1000-seitiges Regelwerk, welches hinter verschlossenen Türen verhandelt wird. Die Weisheit, "wer flüstert, lügt!", existiert nicht ohne Grund.

Wenn es für Alle so viel Gutes bringt, warum verheimlicht man die Details vor den Betroffenen? Weil wir zu blöd sind? Weil wir das "Gute" nicht erkennen?

Um zu begreifen worum es geht, braucht man keine Details zu kennen. Die amerikanische Wirtschaft soll gestützt werden und weiter wachsen – um jeden Preis! Der Rest der Welt hat sich diesem Plan unterzuordnen. Zudem ist Intransparenz immer ein Zeichen dafür, wenn jemandem etwas Faules untergejubelt werden soll.

Keine Ahnung, mit welchen Versprechungen Herr Gabriel zur Einsicht "bekehrt" wurde, aber mit "Sozial" haben diese Abkommen nichts am Hut. Wie kann ein deutscher Wirtschaftsminister ein derart nachteiliges Abkommen begrüßen? Herr Gabriel dürfte kaum derart begriffsstutzig sein, nicht zu wissen, welche Auswirkungen diese fehlgeleiteten Abkommen haben. Ob wir Herrn Gabriel später in einer hoch dekorierten Position wiederfinden, wird sich zeigen, denn Geld stinkt bekanntlich nicht. Hier sind interessierte, investigative Journalisten gefragt.

Mexiko wurde mit den tollsten Prophezeiungen zum Freihandelsvertrag (NAFTA) gedrängt. Nach der Euphorie ist die Armut größer, als zuvor.

Die EU hat ihr Freihandelsabkommen mit Afrika (EPA) letztendlich durch Erpressung erzielt. Strafzölle zwangen widerspenstige Länder in die Knie, weil den Klein-Bauern der Existenz-Exitus drohte.

Das soll die Zukunft sein? Erpressung? Zwangsmaßnahmen? Abhängigkeit?

Das Volk wird für Dumm gehalten, was leider im zunehmenden Ausmaß stimmt, doch die Leit-Medien reihen sich nahtlos ein.

Fazit

TTIP, CETA und all die angeblichen "Freihandels"-abkommen sind alles andere als Frei. Es gibt eine handvoll Gewinner, die Masse versammelt sich auf der Verliererseite. Fällt die Politik den eigenen Bürgern in den Rücken, gehört sie auf den Scheiterhaufen!


Was wurde aus TTIP, Ceta und den anderen Freihandelsabkommen? (Telepolis)

TTIP: Verdammt, die Zombies kommen? (Telepolis)


Überarbeiteter Beitrag, der ursprünglich am 16.10.2016 auf einem meiner anderen Blogs veröffentlicht wurde, aber auf Grund einer Neuausrichtung dort nicht mehr abrufbar ist.


09.09.2017 | Tags: #Abhängig #Bürger #Freihandel #Menschen #Politik #Verkauft #Volk

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